Shiitake
by admin on Jan.18, 2010, under Gesundheit
Shiitake – der König der Pilze
Der Shiitake gehört neben dem bekannten Champignon zu den am meisten verzehrten Pilzen der Welt und gilt damit wohl auch zu Recht als König der Pilze.
Übrigens – der japanischen Name „Shii-Take“ bedeutet übersetzt nichts weiter als „Pilz (Take) der am Pasania-Baum (Shii)“ wächst.
Bereits seit der Ming-Dynastie kennt man ihn als willkommene Hilfe zur Bewahrung der Gesundheit, als wirksames Mittel zur Stabilisierung und Stimulierung des Kreislaufs sowie zur Linderung bei Erkältungskrankheiten.
Seine schleimlösenden Stoffe sind besonders bei chronischer Bronchitis sehr hilfreich und können, morgens und abends eingenommen, nun ihre Wirkung voll entfalten.
Außerdem werden dem Shiitake Tumor- und Virushemmende Eigenschaften zugeschrieben. Intensive medizinische Forschungen auf diesem Gebiet haben ergeben, dass es sich hier um Polysaccharide oder Beta-Glucane handelt. Sie sorgen nämlich dafür, dass im Körper verstärkt Interleukin-1 gebildet wird, das sowohl Viren unschädlich macht als auch gegen Krebszellen aktiv ist. Die Infektionsanfälligkeit sinkt damit rapide – eine Wirkung, die besonders bei frisch operierten Patienten und Diabetikern sehr hilfreich und willkommen ist.
Die ebenfalls im Shiitake enthaltenen Eritadenine bewirken zudem ein schnelleres Ausscheiden des schädlichen LDL-Cholesterins, womit sich wiederum das Risiko plaquebildender Schaumzellen an den Arterienwänden drastisch verringert.
In der traditionellen Chinesischen Medizin kommt der Shiitake ebenfalls bei Arteriosklerose, verschiedenen Allergien, Rheuma, Gicht, Migräne, Magengeschwüren oder Hepatitis zur Anwendung.
Bislang galt jedoch trotz aller Heilwirkung die dringende Empfehlung, bei Verwendung von Frischpilzen eine bestimmte Gar- oder Kochzeit einzuhalten, da sonst – wenn auch in seltenen Fällen – allergische Hautreaktionen auftreten können. Es sind bis jetzt allerdings nur sehr wenige Fälle von Shiitake-Dermatitis bekannt geworden.